Über die Karte
Gebäudeabbrüche in der Schweiz: 21. Jahrhundert
Gebäude, die im 21. Jahrhundert in der ganzen Schweiz abgebrochen wurden, kehren als einfache axonometrische «Geister» auf die Karte zurück. Überprüfte und bereinigte historische Daten machen das Ausmass der Abbrüche als Landschaft verschwundener Gebäude und städtischer Fragmente sichtbar.
Historische Aufzeichnungen sind oft unvollständig. Einige Gebäude lassen sich noch anhand ihrer Umrisse rekonstruieren, während andere nur als Punkt erhalten bleiben – eine Art digitale Ruine dessen, was einst dort stand.
Seit 2024 dokumentiert und archiviert SEPAR systematisch laufende Gebäudeabbrüche. Bildmaterial und Gebäudedaten werden vor dem Verschwinden gesichert. Zugleich wird das Potenzial der erfassten Gebäude als Rohstofflager bewertet.
Quellen: Eidgenössisches Gebäude- und Wohnungsregister (GWR), swisstopo / geo.admin.ch, Solarfassadendaten des BFE, OpenStreetMap-Mitwirkende, Esri World Imagery, Google Maps / Street View, Monitoring und Analyse von SEPAR.
Die Abbruchdaten beziehen sich auf die Erteilung der Bewilligung. Bis zum tatsächlichen Abbruch vergehen in der Regel etwa zwei Wochen bis zwei Monate. Da die Daten teilweise verzögert aktualisiert werden, sind die Zeitangaben als Richtwerte zu verstehen.